Sicher Roller fahren – im Schullandheim gelernt

Ein bisschen mit dem Roller durch die Gegend düsen können viele Erstklässler schon. Aber wie fährt man sicher auf öffentlichen (Schul-)Wegen? Was bedeuten die vielen Verkehrszeichen? Und wie nehme ich Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer? Im mittelfränkischen Schullandheim Obersteinbach im Steigerwald haben es jetzt die Zweitklässler aus der Aurachtalschule gelernt.

Für das Schullandheim wurden leichte Roller angeschafft, Initiatorin Maria Maibom hat ein Kurskonzept ausgearbeitet. Darin enthalten sind nicht nur Übungen wie sicher bremsen und Kurven fahren, sondern auch Verkehrsregeln, coole Tricks und natürlich Spiele. An zwei Tagen übten die Kinder in der Turnhalle, fuhren Slalom und enge Kreise, bremsten abrupt. Viele konnten bald Kunststücke vorführen, andere gewannen die nötige Sicherheit, um dann auch beim Ausflug in die Umgebung entspannt auf dem Roller zu stehen.

Für alle war es ein großer Spaß. Der Teamgeist in der Klasse wuchs merklich, Zeit zum Toben und Spielen rund um das Schloss Obersteinbach blieb auch. Für den Roller-Führerschein gibt es noch eine Einführung in die Erste Hilfe (Juniorhelfer) obendrauf.

Der Kurs ist mit Unterrichtsmaterial für alle Lehrkräfte vorbereitet und soll in den Schullandheimen mit Schwerpunkt Verkehrserziehung angeboten werden. Damit bieten wir einen wichtigen Baustein mit Bezug zum Lehrplan (Alltagskompetenzen und Verkehrserziehung für die Jahrgangsstufen 1-3). Den Pilotkurs haben wir über die Bayerische Akademie für Schullandheimpädagogik gefördert.

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