Schullandheim Bauersberg nun „BNE-Umweltstation Wasser + Erde“

Das Bayerische Schullandheim Bauersberg ist nun offiziell eine von 67 staatlichen Umweltstationen in Bayern. Das Team des Hauses bei Bischofsheim in der Rhön setzt sich schon seit Langem für exzellente Bildung rund um Natur und Mensch ein. Jetzt überreichte der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber (FW) die Ernennungsurkunde zur „Anerkannten Umweltstation“ “.

Eine Gruppe präsentiert vor einem Haus ein Schild und eine Urkunde

Das Team des Schullandheims Bauersberg mit Umweltminister Thorsten Glauber (Mitte) und weiteren Gratulanten.

Die Umweltstationen sind die Leuchttürme der außerschulischen Einrichtungen im Bereich der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Sie leisten mit ihren Angeboten einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung der 17 Nachhaltigkeitsziele. Im Schullandheim Bauersberg, gelegen im UNESCO-Biosphärenreservat Rhön, ist dies unter idealen Bedingungen möglich.

Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber betonte: „Bayerns 67 Umweltstationen sind ein starkes Fundament für hochwertige Bildungsarbeit. Umweltstationen motivieren zum nachhaltigen Handeln und festigen das Bewusstsein für die Natur und die Umwelt. Wir wollen die wohnortnahe Bildung für nachhaltige Entwicklung in ganz Bayern weiter ausbauen. Bildung für nachhaltige Entwicklung ist uns in Bayern viel wert. Das Umweltministerium fördert die Umweltstationen mit knapp 3 Millionen Euro jährlich. Unsere Umweltstationen spannen sich wie ein Netz über den Freistaat. Jede bietet ein vielfältiges Programm – individuell an die Region angepasst. So gewinnen wir Menschen dafür, heute für morgen zu handeln.“

Das Schullandheim liegt inmitten einer intakten Natur und hat sein Bildungsangebot seit Jahren beständig ausgebaut. Das engagierte Team rund um Dr. Andrea Schmitt vermittelt z.B. Wissen zu Flora und Fauna, den Elementen Wasser und Erde und zu den Wirkmechanismen von klimatischen Veränderungen. Im Wald, am nahegelegenen Schwarzbach und im bestens ausgestatteten MINT-Labor können Schüler und Schülerinnen selbst ausprobieren und sehen, wie viele kleine und große Lebewesen die Natur im Gleichgewicht halten.

Die Angebote orientieren sich immer am Lehrplan und eignen sich für alle Schularten. Fachübergreifend erleben hier große und kleine Forscher die Zusammenhänge von Natur, Geschichte und Gesellschaft mit allen Sinnen. Die Bildungsmodule werden ständig überarbeitet und aktualisiert. „Unser Ziel ist es, durch die Vermittlung von ökologischen und naturwissenschaftlichen Grundlagen die Begeisterung für die Natur zu wecken und ein Basiswissen für Bildung für nachhaltige Entwicklung zu legen“, sagt Markus Seibel, Geschäftsführer der Schullandheim Hobbach-Bauersberg gGmbH. Dr. Andrea Schmitt, pädagogische Leiterin seit 2012, ergänzt: „Erlebnisreiches Lernen und Entdecken vermittelt Wissen, das der Unterricht in der Schule nicht liefern kann.“

Mit der Anerkennung als Umweltstation erhält das Studienhaus Geographie und Geologie im Schullandheim auch die neue Bezeichnung „BNE-Umweltstation Wasser + Erde“.

Das Schullandheim Bauersberg ist eines von 28 Häusern im Verband des Bayerischen Schullandheimwerks. Es erfüllt damit besondere hohe Qualitätskriterien für die Unterbringung und das Bildungsprogramm. Damit setzt es sich auch hohe Standards für den nachhaltigen Betrieb. Als staatliche BNE-Umweltstation kann es sein Profil nun weiter schärfen.

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