Verantwortung und Resilienz in unsicheren Zeiten

Bei der zweiten Konferenz am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz stand der Schutz der Demokratie im Mittelpunkt: „Individuelle und gesellschaftliche Verantwortung und Resilienz in sicherheitspolitisch unsicheren Zeiten“ lautete der Titel der Veranstaltung, die von der Stiftung Wertebündnis Bayern und ihrem Projekt „how2resilience“ verantwortet wurde. Unser Bildungsprogramm mehrWERT Demoraktie war in diesem Jahr im Rahmen unseres Wertebündnisprojektes Freiheit und Sicherheit Kooperationspartner.

Bei dem Event trafen sich Angehörige von Bundeswehr, Polizei, Jugendverbänden, Rettungsdiensten mit Studierenden, jungen Führungskräften und Schülerinnen und Schülern. Folgt man dem Militär- und Sicherheitsexperten Nico Lange, der den Einführungsvortrag hielt, tut Vorbereitung not: Die Bedrohung durch Russland sei greifbar, so Lange, Verteidigungsfähigkeit unabdingbar.

Auf dem Podium diskutierten auch die Landesschülersprecherin der beruflichen Schulen, Aradia Hermann, und der stellvertretende Landesschülersprecher der Realschulen, Mahdi Lazar, mit einem Oberstleutnant und einer Bundestagsabgeordneten über die Wiedereinführung des (noch freiwilligen) Wehrdienstes. Viele seien auch dafür, erzählten die Schüler, doch mehr und genauere Informationen über den Grundwehrdienst wären wünschenswert.

Die Begegnung mit zahlreichen Vertreterinnen und Vertretern in den Räumlichkeiten der Bayerischen Akademie der Wissenschaften von Demokratiebündnissen, Politik, Einsatzkräften und Unternehmensvertretern hat sich auf jeden Fall gelohnt. Das Fazit: Demokratie braucht ein breites Spektrum an Menschen aus allen Bereichen der Gesellschaft, die sie aktiv verteidigen.

Das Plenum bei der zweiten Konferenz zur gesellschaftlichen Resilienz.

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